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Wir sind...
eine evangelische Kommunität in ökumenischer Offenheit, entstanden Anfang der 60er Jahre in Bensheim-Auerbach/Hessen. Junge Erwachsene erlebten die Freude an Gott und am Miteinander, sie fanden Sinn und Ziel im Leben und Einsatz für Christus. Daraus entwickelte sich die Kommunität der Christusträger-Schwesternschaft.

Der Name soll den Leitgedanken unseres Lebens zum Ausdruck bringen:

von Christus getragen -
Christus tragen

Weltweit – wohin er uns sendet.

1963 reisten die ersten beiden Schwestern nach Pakistan, um Leprakranken zu helfen. Heute gehören zu unseren Lebensgemeinschaft ca. 50 Schwestern im In- und Ausland.

Wir leben…
nicht hinter Klostermauern, sondern in Schwesternteams im Familien-Charakter. Wir sind eine ordensähnliche Gemeinschaft ohne Tracht.
Unser Tag ist durchgedrungen von Zeiten mit und vor Gott, im Gebet und Bibellesen, allein und gemeinsam.

In Deutschland stehen wir im Berufsleben außerhalb unserer Häuser oder in internen Aufgaben, z.B. im Gästehaus in Hergershof oder im Altenpflegeheim in Rädermark. Wir sind eingegliedert in die lokalen Kirchengemeinden und engagieren uns ehrenamtlich.

In Asien und Südamerika arbeiten wir in medizinischen und sozialen Projekten und unterstützen christliche Gemeinden vor Ort.

Leben in Gemeinschaft…
bedeutet, Freude und Schwierigkeiten miteinander zu teilen, sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Wir sind herausgefordert, uns in aller Verschiedenheit anzunehmen, einander zu vergeben, Offenheit und Vertrauen zu üben. Wir feiern gern und verbringen unseren Urlaub gemeinsam. Auch im Altre bleiben wir zusammen.

Das Leben aus Gott ist schön und schwer zugleich. Es verläuft oft anders als erwartet, aber immer auf das Ziel zu: Christus!

Nicht das fällt in die Waagschale,
was wir sind oder was gelingt,
bei Gott zählt die Absicht unseres Herzend,
in allem , durch alles und mit allem
Ihn zu lieben

 
Zitat nach Br. Erwin Klinge, CT



Die Legende erzählt, dass einmal ein junger Mann den mächtigsten Herrn der Welt suchte. Ihm wollte er sein Leben zur Verfügung stellen. Ein Einsiedler riet ihm: „Geh an den reißenden Fluss. Trage die Leute ans andere Ufer. Sei jedermanns Diener, so wird dir Christus, der Herr aller Herren, begegnen.“
Eines Nachts bat ihn ein Kind, er möchte es auf die andere Seite bringen. Beim Durchqueren des Flusses wurde die Last immer schwerer. Nur mit äußerster Anstrengung erreichte er das rettende Ufer. „Ich meinte, zusammenbrechen zu müssen. Es war mir, als trüge ich die Last der ganzen Welt auf meinen Schultern!“
„Du trugst mehr als das. Du trugst Christus, den Herrn der Welt, auf deinen Schultern.“

Von Christus getragen – Christus tragen!

Wir haben erfahren, dass unser Leben in der Hingabe an Gott seinen Sinn erhält. Er hat uns mit seiner Liebe beschenkt und uns mit seinem Frieden erfüllt, ja wir werden von ihm getragen. Durch den Glauben wohnt Christus in uns. Er, der die Liebe ist, entzündet seine Liebe in uns und gibt uns Glauben und Hoffnung auch für andere. In diesem Sinn wollen wir gemeinsam mit allen Christen Jesus zur Verfügung stehen und unserer Berufung leben und „Christusträger“ sein.

Das von uns gewählte Zeichen möchte etwas von unserem Selbstverständnis zum Ausdruck bringen. Der Fisch war Symbol der ersten Christen, die, ausgehend von den griechischen Anfangsbuchstaben des Wortes Fisch – Ichthys – das Bekenntnis ablegten: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter. Das „T“ steht als Zeichen für das Kreuz und die Liebe Gottes, die jeden trägt. Der Kreis besagt, dass Gott die ganze Welt liebt und der Missionsauftrag Jesu uns in alle Welt sendet. Der Kreis ist aber auch Symbol für die Einheit. Nur im Einssein in unserer kleinen Gemeinschaft, nur im Einssein der Christen ist unser Zeugnis glaubwürdig.

Weitere Informationen zur Schwesternschaft

 Christusträger

hinten, von links nach rechts:
Sr. Dagmar Quenzer, Sr. Margarete Hegent, Sr. Dorothea Lakowitz, Sr. Herta Hanke, Sr. Hildegard Graf, Sr. Margrit Hongler
vorne, von links nach rechts:
Sr. Regina Neidhart, Sr. Else Westermeyer, Sr. Sibylle Heiß, Sr. Dorothee Knauer

Berichte zum Haus Morija und zum Haus Mamre:

 Bericht zur Übergabe der Leitung an Sr. Sibylle Heiss (chz):

 

„In der Altenpflege ist mir schon damals das Herz aufgegangen“

Sr. Sibylle Heiß neue Leiterin mit viel Erfahrung im Haus Morija

 

Ober-Roden Das Alten- und Pflegeheim Haus Morija in Ober-Roden, das dort seit 1988 von Christusträgerschwestern gebaut und geführt wird, steht unter neuer Führung. Nach dem Tod der bisherigen Leiterin Sr. Dorothea Lakowitz wird ihr Herzensanliegen, Menschen würdevoll zu pflegen, nun weiter getragen von ihrer Nachfolgerin, Sr. Sibylle Heiß.

Sie war seit dem Bau des Hauses schon primär für die soziale Betreuung der Bewohner wie der Mitarbeiter im Haus und zuletzt für die Stellvertretung zuständig, nun hat sie nach jahrelanger gründlicher Einarbeitung die Leitung übernommen.

„Ich werde jetzt den Verantwortungsbereich anders verteilen müssen. Neben dem sozialen Bereich auch noch Mitarbeitereinsatz und -führung, Angebotsplanung, Planung von Veranstaltungen und Hintergrundsarbeit– da muss ich mich von einigem befreien“, bedauert sie selbst, doch auch ihr Tag hat nur 24 Stunden und es gilt zusätzlich zum sozialen Aspekt einen Wirtschaftskomplex mit einem Jahresumsatz von rund 4,8 Millionen Euro zu bewältigen.

Geboren 1962 im Kraichgau, ließ sich Sibylle Heiß anschließend zur Beschäftigungs-und Ergotherapeutin ausbilden. und trat 1987 in die Schwesternschaft der Christusträger in Alsbach ein. Hintergrund für beides war ein Freiwilliges soziales Jahr nach dem Abitur im Heim der Schwestern. Die dortige Leiterin Sr. Dorothea Lakowitz hatte sie in der Pflege angeleitet und ihr alle Grundlagen vermittelt bis hin zur grundsätzlichen Bewahrung der Menschenwürde. Davon war sie persönlich sehr betroffen. „Das war meine erste Begegnung mit der Schwesternschaft, mit der ich mich dann erst mal während meiner Ausbildung auseinandergesetzt habe. Ich habe mich auch gefragt, ob Gott das wohl wollen kann, dass ich mich ganz ihm zur Verfügung stelle.“. Mit 22 hat sie sich dazu entschieden, später „mit Zittern und Zagen“ die Entscheidung im Gespräch gesucht. „Es war Schwester Dorotheas und aller Schwestern Verdienst, dass mir in der Altenpflege das Herz aufgegangen ist!“

Gemeinsam kam sie mit den Schwestern nach Ober-Roden und baute mit am Haus Morija und am Schwesternhaus in Waldacker. Rasch wurde sie zur Unterstützung, später auch als Pflegedienstleitung, für Sr. Dorothea und die gewaltige Leitungsaufgabe für dieses Haus. Sr. Sibylle wollte schrittweise Verantwortung übernehmen Neben dem normalen Heimbetrieb bereitete sie sich auf die Heimleitung in einer zweijährigen Qualifikation vor, die sie im Juli 2012 abschloss – nur wenige Wochen vor dem ersten deutlichen Anzeichen der schweren Erkrankung von Sr. Dorothea Lakowitz, der sie Ende Mai 2013 erlag. Sr. Sibylle übernahm die Stellvertretung, auch wenn sie schon weitgehend die Aufgaben der Heimleitung erledigen musste.

Beide Häuser, Morija und Mamre für betreutes Wohnen, stehen unter dem organisatorischen Dach des Christusträger-Sozialwerkes. Im Leitungsgremium teilt sich Sr. Sibylle nun die Verantwortung mit Sr. Regina Neidhart, der Leiterin des Hauses Mamre für betreutes Wohnen, sowie mit Sr. Dorothee Knauer als Finanzverwalterin und Sr. Hildegard Graf als Pflegedienstleiterin. Im erweiterten Leitungskreis dabei sind der Küchenleiter sowie Vertreter für die wirtschaftliche Betriebleitung, für Haustechnik sowie Qualitätsmanagement.

Im Haus gibt es derzeit 102 Dauerplätze, neun Kurzzeitplätze und bis zu sechs Tagesplätze.

Sorgen bereitet der Pflegenachwuchs, da sich die Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet gegenseitig die viel zu wenigen Pflegekräfte wegnehmen – der Markt ist praktisch leer. „Wir sind aber Ausbildungsbetrieb für jährlich drei Pflegekräfte und eine Küchenkraft und haben den Vorteil, dass viele bei uns bleiben, die hier ihre Ausbildung machen“, ist Sr. Sibylle froh. In die Zukunft blickt die neue Heimleiterin auch: mit Sr. Dorothea gemeinsam hatten die Schwestern schon erkannt, dass es dringend nötig ist, die Palliativversorgung auszubauen. „Vielleicht werden wir versuchen, in Zukunft einige Plätze dafür bereitzustellen.“ Schon jetzt ist das ambulante Palliativteam über Rufbereitschaft gelegentlich im Haus. „Außerdem haben wir in den letzten Lebenswochen von Sr. Dorothea selbst erlebt, welche große Hilfe dies für die betreuenden Menschen bedeutet“. Die Überlegungen entspringen dem stark wachsenden Bedarf und kommen auch sehr dem Leitbild der Schwesternschaft entgegen: auch am Lebensende ein Sterben in Würde zu ermöglichen.

 

 Ihr Büro im Parterre des Hauses Morija – hier verwaltet Sr. Sibylle Heiß

nicht nur die Belegungstafeln der drei Stockwerke und der rund 115 zu betreuenden Menschen, sondern verwaltet auch ein Jahresvolumen von 
rund 4,8 Millionen Euro

 Quartalsgeburtstag im Haus Morija: Heimleiterin Sr. Sibylle Heiß gratuliert

hier Helma Picard (links), die auch im Heimbeirat mitarbeitet, zum 74. Geburtstag (rechts Luise Friedrich, Bewohnerin im Haus Mamre für betreutes Wohnen)
 
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